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Im Blick - FinanzExperten der VR VerbundBank eG informieren

Die Einflussnahme der KI

Was unterscheidet eigentlich Mensch und Maschine? Was bedeutet dies für das Arbeits- und Privatleben? Welche Effekte kann die Einigung der beiden mächtigsten Staatsoberhäupter mit sich bringen und welche Entwicklung erwarten wir zum Ende des Jahres an den Kapitalmärkten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unser Bereichsleiter Private Banking, Oliver Wieber, in der heutigen Ausgabe von „Im Blick“.

Die Künstliche Intelligenz (KI) zeigt sich wieder einmal als einer der wesentlichen Treiber des Tech-Sektors und der damit eng verbundenen Entwicklung der globalen Aktienmärkte. Dass KI aus unserem beruflichen und privaten Alltag nicht mehr wegzudenken ist, zeigt der tägliche Einsatz von KI-basierten Assistenten. Gibt man die Frage „Was unterscheidet den Menschen von der Maschine“ in eine KI-Suchmaschine ein, dann kommt nicht selten die Antwort: NEUGIERDE. Genau dieses Beispiel verdeutlicht die wesentlichen Rollen von Mensch und Maschine und dass nur das Zusammenspiel zum Erfolg führen kann.

Wichtig ist eine Offenheit für das Thema KI, denn nur so sind die Herausforderungen zu meistern und erfolgreich in die Zukunft zu führen. Wie rasant die Entwicklung von KI und Technologie ist, sehen wir im täglichen Leben. Sprachassistenten im Auto, intelligente Suchmaschinen, automatische Rechtschreibkontrollen und teils selbstfahrende Autos zeigen dies eindrucksvoll auf. Halbleiterindustrie, Chipherstellung und der Einsatz von effizienter und hoch technologisierter Software sind hierbei wesentliche Faktoren.

Blicken wir etwas genauer hin, bringt uns dies zwangsläufig zu der Frage: Wer gewinnt eigentlich das globale Technologierennen?

Der Handelskonflikt der beiden Länder USA und China hat massive Auswirkungen auf die globale Weltwirtschaft, Inflation und Konjunktur. Eine entscheidende Rolle spielen dabei metallische Rohstoffe, auch besser unter dem Begriff der „Seltenen Erden“ bekannt. China kontrolliert diese Rohstoffe, welche die wesentliche und industrielle Grundlage für die künstliche Intelligenz (KI) sind. Die USA wiederum kontrollieren die technologische Spitze der KI. Exportverbote für Halbleiter- und KI-

Technologie, Exportkontrollen, Sanktionslisten gegen Unternehmen und die Überprüfung ausländischer Investitionen führen zu dieser Annahme.

Schauen wir in die Zukunft und legen den Fokus dabei auf eine langfristige Entwicklung, wird China Nachteile im Hinblick auf die technologische Wettbewerbsfähigkeit haben. Dies könnte ein überaus gewichtiger Grund sein, warum das Land sein Monopol auf seltene Erden verlieren könnte. Die Einigung beider Länder zeigt der Welt auf, dass die Situationen der Großmächte eine Einigung im Zollkonflikt unumgänglich machen.

Neben dem Treffen der beiden Staatsoberhäupter aus China und USA überraschte noch ein weiterer Sachverhalt: Der Oberste Gerichtshof beschäftiget sich mit der Frage, ob die durch Präsident Trump verhängten Zölle rechtmäßig sind. Bei der Anhörung vor dem Supreme Court ging es um die Tatsache der Überprüfung, dass unbegrenzte Zölle beschlossen wurden. Konkret betrifft dies die „Liberation-Day“-Zölle gegen alle Länder sowie die Fentanyl-Zölle gegen Kanada, Mexiko und China. Ein teilweiser Wegfall der Zölle könnte für den Aktienmarkt positive Signale mit sich bringen, allerdings wird die Regierung um Trump nicht tatenlos zusehen und arbeitet an sektoralen Lösungsansätzen. Experten nehmen an, dass Länder mit bestehenden Abkommen „freiwillig“ daran festhalten könnten, da mögliche Sektorzölle sie schlechter stellen würden.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Blick auf die Kapitalmärkte weiter spannend bleiben wird und viele Chancen für die Anleger bestehen können. Gerade intelligent gemanagte Anlagelösungen, welche alle Assets in Betracht ziehen und damit eine erfolgreiche und wertstabile Vermögensverteilung abbilden, können in solchen volatilen und geopolitisch geprägten Marktphasen als eine Lösung in Betracht gezogen werden. Damit eng verbunden ist auch unsere Prognose zur Mitte des Jahres 2026. Unseren Heimatindex DAX40 erwarten wir bei einem Punktestand von ca. 25.000. Auch für die zukünftige Entwicklung des EuroStoxx50 sind wir positiv gestimmt und sehen diesen bei ca. 5.900 Punkten zum 30.06.2026. Mit Blick auf die USA sehen wir aufgrund der Debatten um die Thematik Zoll eine höhere Volatilität im S&P 500 und erwarten diesen daher auf ähnlichem oder gleichem Niveau bei ca. 6.800 Punkten. Die EZB sollte den EZB-Einlagenzins im Jahresverlauf 2026 um 25 Basispunkte auf dann gültige 1,75% absenken.

Fazit: Die Märkte bleiben aufgrund der Handelspolitik weiterhin in Bewegung, bekommen aber durch die guten Gewinnerwartungen der

Unternehmen den nötigen Rückenwind für eine positive Entwicklung. Gerade KI wird weiterhin ein wesentlich bestimmender Faktor sein, denn KI-basierte Anwendungen treten immer mehr in den Blickwinkel der Investoren und Firmen.

Fondsvermögensverwaltung VermögenPlus

Sprechen Sie Ihren Berater an, wir freuen uns auf Sie. 

Oliver Wieber, Bereichleiter Private Banking

Oliver Wieber

Leitung Private Banking

Stand: 21.11.2025

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